Mittwoch, 16. März 2022 – 19.30 Uhr (Konzert)
Donnerstag, 17. März 2022 (10h-13h Meisterkurs)
Bauernkirche Iserlohn - Fritz-Kühn-Platz 1 - 58636 Iserlohn

 

Thomas Ospital, Frankreich


Geboren 1990 im französischen Baskenland begann Thomas Ospital seine musikalische Ausbildung am Konservatorium von Bayonne und erhielt 2008 den 1. Preis in der Orgelklasse von Esteban Landart. Anschließend setzte er seine Studien am Pariser Konservatorium bei musikalischen Persönlichkeiten wie Olivier Latry, Thierry Escaich, Philippe Lefebvre und Jean-François Zygel fort. Im Anschluss gewann er viele internationale Orgelwettbewerbe.

Im März 2015 wurde er zum Titularorganisten an der großen Orgel von Saint-Eustache in Paris ernannt. 2016 lud ihn die Maison de la Radio in Paris ein, erster organiste en résidence an der neuen Orgel der Firma Grenzing zu werden. Heute gehört er zu den gefragtesten Orgelsolisten weltweit mit nahezu 100 Konzerten pro Jahr.

Die Improvisation nimmt in seiner musikalischen Praxis einen breiten Raum ein, und er setzt sich dafür ein, diese Kunst in all ihrer Vielfalt zu erhalten; so widmet er sich beispielsweise intensiv der Begleitung von Stummfilmen.

Als begeisterter Pädagoge wird Thomas Ospital regelmäßig als Dozent zu Meisterkursen für Orgelliteraturspiel und Improvisation eingeladen. Seit 2017 ist er Professor für das Harmonisieren an Tasteninstrumenten am Pariser Konservatorium, wo er darüber hinaus auch Harmonielehre für angehende Tonmeister unterrichtet.

Im Konzert in Iserlohn spielt Thomas Ospital Werke von Bach, Widor, Durufle, Thierry Escaich und eine eigene Improvisation.

www.thomasospital.com

Mittwoch, 27. April 2022 – 19.30 Uhr (Konzert)
Donnerstag, 28. April 2022 (10h-13h Meisterkurs)
Bauernkirche Iserlohn - Fritz-Kühn-Platz 1 - 58636 Iserlohn


Jonathan Scott, England


Für das Eröffnungskonzert der neuen Orgelreihe konnte der britische Organist Jonathan Scott gewonnen werden. Jonathan Scott spielt ein riesiges Repertoire an Originalmusik für Orgel aus 500 Jahren, ist aber vor allem durch Aufsehen erregende Bearbeitungen symphonischer Musik bekannt geworden.

Nach dem Studium (Klavier und Orgel) an der Chetham’s School of Music und dem berühmten Royal Northern College of Music vervollständigte der in Manchester geborene Musiker seine Studien in den USA und den Niederlanden. Konzerte führen ihn in die großen Konzertsäle nahezu sämtlicher europäischen Länder, aber auch regelmäßig nach Asien.

Seine während der Corona-Pandemie gespielten Online Konzerte erreichten über vier Millionen (!) Zuhörer. Zusammen im Duo (Klavier-Orgel) mit seinem Bruder Tom Scott gewann er den ECHO 2019 (European Cities of Historical Organs).

Für sein Programm in Iserlohn hat er außergewöhnliche Werke von Bach, Mozart, Rossini und eigene Improvisationen ausgewählt.

“Scintillating – Funkelnd” The Sunday Times - www.jonathanscott.co.uk

Mittwoch, 19. Oktober 2022 – 19.30 Uhr (Konzert)
Donnerstag, 20. Oktober 2022 (10h-13h Meisterkurs)
Bauernkirche Iserlohn - Fritz-Kühn-Platz 1 - 58636 Iserlohn


Iveta Apkalna, Lettland

Die lettische Organistin Iveta Apkalna gilt als eine der führenden Instrumentalisten weltweit. Als Titularorganistin der Klais-Orgel in der Hamburger Elbphilharmonie eröffnete sie gemeinsam mit Thomas Hengelbrock und dem NDR Elbphilharmonie Orchester das Konzerthaus im Januar 2017. Mit ihrer 2018 erschienenen CD Light & Dark (Berlin Classics) präsentiert sie die Welterstaufnahme eines Solo-Programms an der Elbphilharmonie-Orgel. 

 

Seit ihrem Konzert mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Claudio Abbado 2007 tritt Iveta Apkalna mit den weltweit führenden Orchestern auf, ist regelmäßiger Gast bei namhaften Festivals und in den wichtigsten Konzertsälen Europas, Asiens und Nordamerikas. Im Rahmen der Eröffnungskonzerte des National Kaohsiung Center for the Arts in Taiwan weihte Iveta Apkalna im Oktober 2018 die neue Klais-Orgel ein. Dort nahm sie auch ihr Soloalbum Widor & Vierne für Berlin Classics auf, welches im Herbst 2020 erschienen ist. Seit 2019 ist sie „Artist in Residence“ der Konzertkirche Neubrandenburg, deren Instrument 2017 von der Berliner Orgelbauwerkstatt Karl Schuke und dem Bonner Orgelbauer Johannes Klais in Zusammenarbeit mit Iveta Apkalna entwickelt wurde. An dieser Orgel nahm sie ihre jüngste CD-Veröffentlichung (Berlin Classics) „Triptychon“ mit Werken von Vasks, Bach und Liszt auf. Mit der Saison 2021-2022 beginnt Iveta Apkalnas dreijährige Residenz im Konzerthaus Berlin. Des Weiteren gibt sie in der Saison 2021-2022 ihr Debüt beim Cleveland Orchestra und beim Royal Stockholm Philharmonic – beides unter der Leitung von Franz Welser-Möst.

 

Iveta Apkalna ist begeisterte Solistin für zeitgenössische Musik. Regelmäßig präsentiert sie Werke von Komponisten wie Péter Eötvös, Thierry Escaich, Ēriks Ešenvalds, Philip Glass, Naji Hakim, Arturs Maskats und Peteris Vasks. 

 

In den Jahren 2018 und 2020 erhielt Iveta Apkalna in der Kategorie „Konzert des Jahres“ den „Latvian Grand Music Award“, die höchste Auszeichnung Lettlands im Bereich Musik. Im November 2018 wurde ihr der „Drei-Sterne-Orden“, die höchste staatliche Auszeichnung des Landes durch den Staatspräsidenten verliehen. Vom lettischen Kulturministerium wurde sie zur Kulturbotschafterin Lettlands ernannt und wurde im Jahr 2005 als erste Organistin mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet.

Mittwoch, 23. November 2022 – 19.30 Uhr (Konzert)
Donnerstag, 24. November 2022 (10h-13h Meisterkurs)
Bauernkirche Iserlohn - Fritz-Kühn-Platz 1 - 58636 Iserlohn

 

Thierry Escaich, Frankreich


Der Komponist, Organist und Improvisator Thierry Escaich ist eine einzigartige Persönlichkeit in der zeitgenössischen Musik und einer der bedeutendsten französischen Komponisten seiner Generation. Escaich schöpft seine Inspiration aus der französischen Kompositionslinie von Ravel, Messiaen und Dutilleux. Seine Werke sind durchdrungen von Bezügen zu zeitgenössischer, volkstümlicher und spiritueller Musik.

Zu seinen neusten Werken zählen das Bratschenkonzert "La Nuit des Chants" für Antoine Tamestit im Auftrag der Niederländischen Radiophilharmonie und der NDR Elbphilharmonie sowie das Orgelkonzert Nr. 3, das im November 2017 von ihm selbst und dem Orchestre National de Lyon europaweit uraufgeführt wurde. Viele seiner Werke werden von führenden Orchestern in Europa und Nordamerika sowie von Musikern wie Lisa Batiashvili und François Leleux, Valery Gergiev, Gautier Capuçon, Paul Meyer, John Mark Ainsley und dem Quatuor Voce aufgeführt. Thierry Escaich spielt Konzerte auf allen Kontinenten, seine Programme leuchten durch die exzellente Mischung aus Originalwerken, Bearbeitungen und eigenen Kompositionen.

http://www.escaich.org

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