OrgelGlanzLichter

Weltstars zu Gast an der Grenzing-Orgel in Iserlohn 2024

* Bauernkirche Iserlohn *

Eine Veranstaltung der MEDICE  The Health Family in memoriam des Orgelstifters Dr. Sigurd Pütter



Unsere Musiker 2024

Klangrausch und Feuerwerk 
der Emotionen 
Königin der Instrumente


OrgelGlanzLichter  ist eine innovative Orgelreihe mit Weltstars der internationalen Orgelszene an der außergewöhnlichen Grenzing-Orgel in der eintausend Jahre alten Bauernkirche Iserlohn, die 2022 zum ersten Mal stattfand.

 Vier fantastische Konzerte mit Thomas Ospital, Jonathan Scott, Iveta Apkalna und Thierry Escaich waren allesamt ausverkauft. 

2023 wurden Sophie-Veronique Cauchefer Choplin, Frankreich - Felix Hell, Deutschland/USA - Olivier Latry, Frankreich und Tomasz A. Nowak, Polen/Deutschland vom Publikum gefeiert. Unter der künstlerischen und organisatorischen Leitung von KMD Hanns-Peter Springer und dem Gitarristen Thomas-Friedrich Kirchhoff entstand hier eine besondere Orgelreihe in der Waldstadt Iserlohn.
 

Gefördert von der Familie Pütter spielen die SolistInnen Aufsehen erregende Programme, die auch ein Publikum ansprechen, das nicht zu den regelmäßigen Besuchern von Orgelkonzerten gehört.

Die viermanualige Grenzing-Orgel (Einweihung durch Olivier Latry am 6. Dezember 2019) bietet OrganistInnen nahezu grenzenlose Spielmöglichkeiten. 
 
Lassen Sie sich auch 2024 fesseln von großartigen, berauschenden Klängen und beseelter Musik, die alle Emotionen wecken kann. Wir versprechen Ihnen eine außergewöhnliche Orgelreihe auf Weltniveau mit den großartigsten Künstlern der Orgel unserer Zeit. Originalkompositionen von Bach bis Liszt, überraschende Bearbeitungen symphonischer Werke und Uraufführungen eigens für Iserlohn komponierter Orgelwerke werden in den kommenden Jahren zu hören sein.
 
Neben den abendlichen Meisterkonzerten haben Studierende aus NRW am Folgetag Gelegenheit Unterricht bei den weltbekannten Künstlern zu nehmen. Durch die großzügige Förderung der Familie Pütter ist der Unterricht für ausgewählte Studierende kostenlos und kann in öffentlichen Veranstaltungen von interessierten ZuhörerInnen besucht werden.
 
Freuen Sie sich mit uns auf eine wundervolle Reise durch die Orgelmusik der Jahrhunderte, gespielt von den Besten der Besten auf einer der schönsten Orgeln Deutschlands. 
 
Herzlich Ihre
Familie Pütter – Hanns-Peter Springer – Thomas-Friedrich Kirchhoff

Mittwoch, 28. Februar 2024 – 19.30 Uhr (Konzert)
Donnerstag, 29. Februar 2024 (10h-13h - öffentl. Meisterkurs)
Bauernkirche Iserlohn - Fritz-Kühn-Platz 1 - 58636 Iserlohn

 

Duo Vernet-Meckler, Frankreich


Seit 2006 begeistert das Vernet-Meckler-Orgelduo das Publikum auf der ganzen Welt, indem es das neuartige Repertoire der vierhändigen Orgelmusik durch brillante Darbietungen und zahlreiche gefeierte Aufnahmen bekannt macht, darunter Mozarts gesamtes Orgelwerk (ausgezeichnet mit dem Choc du Monde de la Musique) und Mendelssohns gesamtes Orgelwerk (Diapason d'Or CD des Jahres). Eine Besonderheit ihrer außergewöhnlichen Programme sind sicher auch die Klavierkonzerte von Brahms in einer Transkription für acht Hände. 

Zusätzlich zu seiner Konzerttätigkeit in den bedeutendsten Konzertsälen der Welt, widmet das Duo einen großen Teil seiner Tätigkeit der Suche und Entwicklung Repertoire für Orgelduette. Viele Komponisten haben ihnen speziell Stücke gewidmet. 

Olivier Vernets gilt als einer der brillantesten Vertreter der französischen Orgelmusikschule, genießt eine internationale Karriere und wird zu Auftritten auf den renommiertesten Festivals eingeladen. Bis heute hat Olivier Vernet 110 CDs aufgenommen, die mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet wurden, darunter der Diapason d’Or und Le Grand Prix de la Nouvelle Académie du Disque für das Gesamtwerk von Buxtehude, dem Diapason d'Or 2000 für sein Gesamtwerk von Johann Sebastian Bach. Olivier Vernet ist Titularorganist der Kathedrale von Monaco.

Sein Partner Cédric Meckler ist Doktor der Medizin und Doktor der Neurowissenschaften. Er war Sanitätsoffizier im Rang eines Obersten am Institut de Recherche Biomédicale des Armées. Er studierte das ungewöhnliche Instrument „Ondes Martenot“ bei Christine Ott und Thomas Bloch am Konservatorium Straßburg und Klangsynthese bei Tana Barbier in Michel Pascals elektroakustischer Klasse am Konservatorium Nizza.

Mittwoch, 17. April 2024 – 19.30 Uhr  (1. Konzerthälfte)
Bauernkirche Iserlohn - Fritz-Kühn-Platz 1 - 58636 Iserlohn


Olga Zhukova, Russland


Olga Zhukova wurde 1991 in St. Petersburg geboren. Bereits mit fünf Jahren begann ihre musikalische Ausbildung an der Musikschule für Kinder „A. Petrov“ (St. Petersburg), wo sie bis 2005Klavierunterricht bei M.Buz hatte.

Von 2006 bis 2010 lernte sie am St. Petersburger Music-Сollege „M.P. Mussorgski“ mit den Fächern Musiktheorie und Orgel (bei A.Kalinkina) weiter.

2015 schloss Olga Zhukova die Studiengänge Orgel (Professor D. Zaretski) und Cembalo (I. Rozanoff) am Staatlichen Konservatorium „N.A. Rimsky-Korsakov“ St. Petersburg mit Auszeichnung ab. Gleichzeitig absolvierte sie Studien an Hochschule für Musik Lausanne (Schweiz) mit dem Schwerpunkt Orgel (Professor M.Croci und Professor B.Righetti), dort Auszeichnung für die beste Masterarbeit und das beste Masterkonzert.

Heute ist Olga Zhukova mehrfache Preisträgerin Internationaler Orgelwettbewerbe.

2013 wurde sie im Rahmen des Internationalen Orgelwettbewerbs in Wuppertal (organisiert von der Hochschule für Musik und Tanz Köln) mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Neben dem Geldpreis erhielt sie einen Vertrag vom WDR-3. Olga Zhukova war Stipendiatin der Schweizerischen Orgelakademie in Fribourg (2013- 2014). Teilnehmerin von diversen Meisterkursen in Österreich, Deutschland, Finnland und Russland bei W. Zerer, M. Sander, H. Fagius und M. Radulesku.

Sie unternimmt zahlreiche Konzertreisen in Europa. Unter anderem konzertierte sie in der Stadthalle Wuppertal (Deutschland), Tonhalle und Grossmünster in Zürich, in der St.Pierre Kathedrale in Genf und in der St. Nikolaus Kathedrale in Fribourg (Schweiz), in der Kirche St. Antonius und Basilika Santi Apostoli in Rom (Italien), im Königsberger Dom und in der St.Petersburger Philharmonie (Russland), in der St. Sernin Kirche (Frankreich) sowie in Westminster Abbey in London (England). 

Seit 2020 studiert Olga Zhukova mit der Fachrichtung Kirchenmusik an der Hochschule Kirchenmusik der Evang. Kirche von Westfalen in Herford.

2022 und 2023 hat Olga Zhukova über 20 Benefizkonzerte für die Ukraine gespielt

Mittwoch, 17. April 2024 – 19.30 Uhr (2. Konzerthälfte)
Bauernkirche Iserlohn - Fritz-Kühn-Platz 1 - 58636 Iserlohn


Dariia Lytvishko, Ukraine

Dariia Lytvishko wurde 1995 in Luzk, Westukraine, geboren und nach dem Musikschulabschluss erhielt sie ihre erste professionelle musikalische Ausbildung im Fach Klavier an der Volyn State College of Culture and Arts, Luzk. Anschließend studierte sie an der Hochschule für Kirchenmusik Herford-Witten in Herford, wo sie im Jahr 2019 ihren Bachelor- und im Jahr 2022 ihren Masterabschluss machte. Sie studiert weiterhin Orgel in Herford und an der Academ De Kunstbrug, Gent, Belgien.

Derzeit ist sie Artist in Residence an De Principaal in Gent, Organistin an der Emmaus-Kirchengemeinde in Herford, Chorleiterin an der Marienkirche, Herford und in Bad Oeynhausen sowie Assistentin des Landeskirchenmusikdirektors der Evangelische Kirche von Westfalen Harald Sieger. 

Sie gibt Konzerte als Organistin und Pianistin in Deutschland, Finnland, Belgien, Frankreich, Italien, England, der Schweiz und Kanada und spielte an an der Westminster Abbey in London, dem Pantheon in Rom, der Saint-Germain-l’Auxerrois in Paris und vielen weiteren Kirche im In- und Ausland. 

Seit Kriegsbeginn im Februar 2022 hat Dariia Lytvishko mehr als 40 Benefizkonzerte an der Orgel und am Klavier zugunsten der Ukraine gegeben.

Mittwoch, 20. November 2024 – 19.30 Uhr (Konzert)
Donnerstag, 21. November 2024 (10h-13h - öffentl. Meisterkurs)
Bauernkirche Iserlohn - Fritz-Kühn-Platz 1 - 58636 Iserlohn

 

Vincent Dubois, Frankreich


Der 1980 in Saint-Brieuc geborene Vincent Dubois erlangte am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris fünf erste Preise (Orgel mit Auszeichnung).

2002 gewann er den Grand Prix „Calgary International Organ Competition“.

Seither gibt er weltweit Konzerte u. a. mit Orchestern (Philadelphia, Los Angeles, Hongkong, Dallas, Radio-France Philharmonikern). Er trat u. a. im Wiener Musikverein, dem King’s College in Cambridge oder der Suntory Hall in Tokyo, Tchaikowsky Hall in Moscow, Elbphilharmonie, Maison Symphonique in Montreal, auf. Rundfunksendungen produzierte er für Radio-France, den ORF und CBC/Radio-Canada. 2008 übernahm Vincent Dubois die Leitung des Conservatoire in Reims, um Ende 2011 bis 2022 in gleicher Funktion an das Conservatoire und die Académie Supérieure de Musique in Straßburg zu wechseln.

2014-17 war Vincent Dubois Professor in Residenz an der Universität von Michigan, und derzeit ist er Professor für Orgel Literatur und Improvisation an der Hochschule für Musik in

Saarbrücken.

1996-2001 war er Titulatorganist der Cavaille-Coll Orgel der Kathedrale in Saint-Brieuc und von 2021 bis 2014 Titularorganist an der Kathedrale in Soissons. Als Sieger im Wettbewerb wurde Vincent Dubois 2016 zum Titularorganisten der Kathedrale Notre-Dame

in Paris neben Philippe Lefèbvre und Olivier Latry ernannt.

 

Meisterkurse

Jeweils im Anschluss an das Konzert bieten wir am Folgetag einen von der Familie Pütter geförderten, kostenlosen Meisterkurs (60 Minuten) für ausgewählte Studierende aus NRW an.

Wir bitten Lehrende der Musikhochschulen in Köln, Düsseldorf, Essen, Herford, Münster und Detmold um Vorschläge an unsere künstlerische Leiter Thomas-Friedrich Kirchhoff: [email protected] oder Hanns-Peter Springer: [email protected] (Kurzvita der KandidatInnen, Programmvorschlag, Qualifizierung)

 

Folgende Meisterkurse werden 2024 kostenlos angeboten 
(jeweils 10 Uhr bis 13.00 Uhr):

 

Duo Vernet-Meckler, Frankreich
Donnerstag, 29. Februar 2024

Vincent Dubois, Frankreich
Donnerstag, 21. November 2024

Ort: Bauernkirche Iserlohn - Fritz-Kühn-Platz 1 - 58636 Iserlohn
Foto: Dariia Lytvishko im Unterricht bei Iveta Apkalna (2022)

Die Grenzing-Orgel - 
Stilistische Vorgabe

Ein gut konzipiertes und realisiertes Instrument sollte unter Beibehaltung seines eigenen Charakters eine große Spannweite von Interpretationen ermöglichen. Dazu gehören in erster Linie die Werke von Johann Sebastian Bach.

Den Wunsch nach einem stilistisch französischorientierten Instrument haben wir gerne erfüllt. Dazu waren die Kenntnisse, die wir bei den Restaurierungen von barocken wie romantischen französischen Instrumenten gewonnen haben, eine wichtige Hilfe.

Aus diesen und anderen Wurzeln haben wir unsere eigene klangliche Stilistik übernommen und weiterentwickelt.
Die in diesem Sinne aufgesetzte Disposition wurde nach Absprache mit dem Organisten und Sachverständigen verfeinert.

Die Orgel der Bauernkirche ist im Prinzip ein mechanisches Instrument. Um dem Wunsch nach Vielseitigkeit entsprechen zu können, haben wir einige Register so gestaltet, dass sie mittels elektrischer Übertragung in den vier Manualen oder im Pedal zugänglich werden

Damit sind sie mehrfach einsetzbar, und die Klangpalette einer viel größeren Orgel kann erreicht werden.
Über den Ursprung des Namens „Iserlohn“ erfuhren wir, dass er im Niederdeutschen „Eisenwald“ bedeutet. Dies inspirierte uns dazu, den unteren Teil des Gehäuses aus Eisen anzufertigen.

(Gerhard Grenzing, El Papiol (Barcelona)