OrgelGlanzLichter

Weltstars zu Gast an der Grenzing-Orgel in Iserlohn 2026

* Bauernkirche Iserlohn *

Eine Veranstaltung der MEDICE  The Health Family in memoriam des Orgelstifters Dr. Sigurd Pütter



Unsere Musiker 2026

Klangrausch und Feuerwerk 
der Emotionen 
Königin der Instrumente


OrgelGlanzLichter ist eine innovative Orgelreihe mit Weltstars der internationalen Orgelszene an der außergewöhnlichen Grenzing-Orgel in der eintausend Jahre alten Bauernkirche Iserlohn, die 2022 zum ersten Mal stattfand.

 Die ersten vier fantastische Konzerte mit Thomas Ospital, Jonathan Scott, Iveta Apkalna und Thierry Escaich waren allesamt ausverkauft. 

2023 wurden Sophie-Veronique Cauchefer Choplin, Frankreich - Felix Hell, Deutschland/USA - Olivier Latry, Frankreich und Tomasz A. Nowak, Polen/Deutschland zusammen mit dem Amadeus Guitar Duo vom Publikum gefeiert. Unter der künstlerischen und organisatorischen Leitung von KMD Hanns-Peter Springer und dem Gitarristen Thomas-Friedrich Kirchhoff entstand hier eine besondere Orgelreihe in der Waldstadt Iserlohn, die 2024  mit Konzerten des Duos Vernet-Meckler, Frankreich, Olga Zhukova, Russland & Dariia Lytvishko, Ukraine und Vincent Dubois, Frankreich (allesamt ausverkauft) fortgesetzt wurde. 2025 waren in allsamt ausverkauften Konzerten Sophie-Veronique Caucherfer Choplin, Karol Mossakowski und Sarah Kim zu Gast in Iserlohn.
 

Gefördert von der Familie Pütter spielen die SolistInnen Aufsehen erregende Programme, die auch ein Publikum ansprechen, das nicht zu den regelmäßigen Besuchern von Orgelkonzerten gehört.

Die viermanualige Grenzing-Orgel (Einweihung durch Olivier Latry am 6. Dezember 2019) bietet OrganistInnen nahezu grenzenlose Spielmöglichkeiten. 
 
Lassen Sie sich auch 2026 fesseln von großartigen, berauschenden Klängen und beseelter Musik, die alle Emotionen wecken kann. Wir versprechen Ihnen eine außergewöhnliche Orgelreihe auf Weltniveau mit den großartigsten Künstlern der Orgel unserer Zeit. Originalkompositionen von Bach bis Liszt, überraschende Bearbeitungen symphonischer Werke und Uraufführungen eigens für Iserlohn komponierter Orgelwerke werden in den kommenden Jahren zu hören sein.
 
Freuen Sie sich mit uns auf eine wundervolle Reise durch die Orgelmusik der Jahrhunderte, gespielt von den Besten der Besten auf einer der schönsten Orgeln Deutschlands. 
 
Herzlich Ihre
Familie Pütter – Hanns-Peter Springer – Thomas-Friedrich Kirchhoff

Mittwoch, 22. April 2026 – 19.30 Uhr
(Konzert)
Bauernkirche Iserlohn - Fritz-Kühn-Platz 1 - 58636 Iserlohn

 

Iveta Apkalna, Lettland

Nach ihrem umjubelten Konzert 2022 ist die lettische Organistin Iveta Apkalna zum zweiten Mal zu Gast bei den Orgelglanzlichtern in Iserlohn; sie gilt als eine der führenden Instrumentalisten weltweit. Als Titularorganistin der Klais-Orgel in der Hamburger Elbphilharmonie eröffnete sie mit Weltpremierenvon Wolfgang Rihm und Jörg Widmann mit Kent Nagano und dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg das neue Konzerthaus im Januar 2017. Im September 2018 veröffentlichte das Label Berlin Classics die CD „Light & Dark“, die Welterstaufnahme eines Solo-Programms an der Elbphilharmonie-Orgel. Seit ihrem Konzert mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Claudio Abbado im Jahr 2007 tritt Iveta Apkalna mit den weltweit führenden Orchestern auf und ist regelmäßiger Gast bei den großen Musikfestivals wie dem Lucerne Festival, dem Rheingau Musik Festival, den Ludwigsburger Schlossfestspielen oder dem Schleswig-Holstein Musik Festival. Seit 2019 ist sie „Artist in Residence“ der Konzertkirche Neubrandenburg, deren Instrument 2017 von der Berliner Orgelbauwerkstatt Karl Schuke und dem Bonner Orgelbauer Johannes Klais in Zusammenarbeit mit Iveta Apkalna entwickelt wurde. Der deutsch-französische Sender ARTE strahlte 2008 eine Dokumentation über Iveta Apkalna mit dem Titel „Tanz auf der Orgel“ aus. Als erste Organistin wurde sie im Jahr 2005 mit dem ECHO Klassik als „Instrumentalistin des Jahres” ausgezeichnet.In Lettland geboren, lebt Iveta Apkalna mit ihrer Familie in Berlin und Riga.

www.apkalna.com

Foto: Ko-Cheng Lin

  

Mittwoch, 07. Oktober 2026 – 19.30 Uhr

(Oberste Stadtkirche / Bauernkirche)

Felix Hell, Deutschland/USA

Ein besonderes Konzert mit einem besonderen Organisten. Zum ersten Mal präsentieren wir heute ein „Wandelkonzert“ – der erste Teilfindet an der Schuke-Orgel in der Obersten Stadtkirche statt, der zweite Teil an der Grenzing-Orgel in der Bauernkirche. Konzertorganist Felix Hell ist ein Phänomen in verschiedener Hinsicht. Gepriesen als der “vielleicht der bekannteste junge Organist der Welt” (Dr. John Weaver, The Juilliard School), and “unbestritten eins der größten Talente der Orgel” (American Guild of Organists), setzt er „Standards, die die meisten etablierten Organisten fürchten würden“ (The American Organist). Mittlerweile gab Felix Hell weit über 1.000 Solo-Konzerte in Europa, den USA, Kanada, Australien und in vielen Ländern Asiens. Allein in den USA gab er mehr als 500 Konzerte in 45 Bundesstaaten. Konzerte mit den großen internationalen Orchestern sind Teil seiner Arbeit.Meilensteine seiner noch jungen Karriere waren die Aufführungen des Orgelgesamtwerkes von Johann Sebastian Bach in den USA und in Deutschland. Von 1999 bis 2024 lebte Felix Hell in den USA, nun ist er mit seiner Familie wieder nach Deutschland gezogen.

Foto: Weiwuying 

Mittwoch, 11. November 2026 – 19.30 Uhr
(1. Konzerthälfte)

Bauernkirche Iserlohn - Fritz-Kühn-Platz 1 - 58636 Iserlohn


Victoria Ulriksen, Norwergen 

Die erst 20-jährige Victoria Ulriksen studierteOrgel im Bachelor an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig bei Prof. Dr. Martin Schmeding und Kirchenmusik im Bachelor an der Norwegischen Musikakademie bei Prof. Kåre Nordstoga. 

Sie hat Preise bei Wettbewerben im In- und Ausland gewonnen, darunter den 1. Preis im Finale der Jugendmusikmeisterschaft und den Publikumspreis beim Internationalen Maria Hofer Orgelwettbewerb 2023.

Victoria gab ihr Debütkonzert im Alter von 15 Jahren im Osloer Dom und 2023 im Ausland auf Skandinaviens einziger Cavaillé-Coll-Orgel in Kopenhagen. Mittlerweile spiet sie über 50 Konzerte weltweit pro Jahr - ihre England-Tournee im letzten Jahr umfasste unter anderem Konzerte in der Blackburn Cathedral und der Truro Cathedral, und die diesjährige Tournee umfasst über 15 Kathedralen wie Norwich, Chester, Southwark sowie das Handel House in London und Westminster Abbey.

Im vergangenen Sommer wurde sie von Olivier Latry ausgewählt, beim Internationalen Orgelfestival Haarlem an der berühmten Orgel in St. Bavo zu spielen. Außerdem eröffnete sie viermal die Salzburger Festspiele.

Foto: Andora Hylland 

Mittwoch, 11. November 2026 – 19.30 Uhr
(2. Konzerthälfte)

Bauernkirche Iserlohn - Fritz-Kühn-Platz 1 - 58636 Iserlohn


Dariia Lytvishko, Ukraine/Deutschland

Dariia Lytvishko wurde 1995 in Luzk, Westukraine, geboren und erhielt nach dem Musikschulabschluss ihre erste professionelle musikalische Ausbildung im Fach Klavier an der Volyn State College of Culture and Arts, Luzk. Anschließend studierte sie an der Hochschule für Kirchenmusik Herford-Witten in Herford, wo sie im Jahr 2019 ihren Bachelor- und im Jahr 2022 Masterabschluss machte.

2022 entdeckte Thomas Kirchhoff ihr absolut außergewöhnliches Talent in einem Meisterkurs bei Iveta Apkalna. Seit dem gibt Dariia Lytvishko umjubelte Konzerte in aller Welt – immer mit größtem Erfolg spielt sie immer wieder auch inWestminster Abbey in London im Pantheon in Rom in Saint-Germain-l’Auxerrois in Paris. Ihre erste CD bei NAXOS International erschien im Oktober 2025. Seit dem Kriegsbeginn im Februar 2022 hat Dariia Lytvishko 40 Benefizkonzerte an der Orgel und am Klavier zugunsten der Ukraine gegeben.

Foto: Melissa Kavanagh

Die Grenzing-Orgel - 
Stilistische Vorgabe

Ein gut konzipiertes und realisiertes Instrument sollte unter Beibehaltung seines eigenen Charakters eine große Spannweite von Interpretationen ermöglichen. Dazu gehören in erster Linie die Werke von Johann Sebastian Bach.

Den Wunsch nach einem stilistisch französischorientierten Instrument haben wir gerne erfüllt. Dazu waren die Kenntnisse, die wir bei den Restaurierungen von barocken wie romantischen französischen Instrumenten gewonnen haben, eine wichtige Hilfe.

Aus diesen und anderen Wurzeln haben wir unsere eigene klangliche Stilistik übernommen und weiterentwickelt.
Die in diesem Sinne aufgesetzte Disposition wurde nach Absprache mit dem Organisten und Sachverständigen verfeinert.

Die Orgel der Bauernkirche ist im Prinzip ein mechanisches Instrument. Um dem Wunsch nach Vielseitigkeit entsprechen zu können, haben wir einige Register so gestaltet, dass sie mittels elektrischer Übertragung in den vier Manualen oder im Pedal zugänglich werden

Damit sind sie mehrfach einsetzbar, und die Klangpalette einer viel größeren Orgel kann erreicht werden.
Über den Ursprung des Namens „Iserlohn“ erfuhren wir, dass er im Niederdeutschen „Eisenwald“ bedeutet. Dies inspirierte uns dazu, den unteren Teil des Gehäuses aus Eisen anzufertigen.

(Gerhard Grenzing, El Papiol (Barcelona)